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Aura

Heute reden wir über die Aura. Wie sich die Aura bildet und wie man lernt, sie zu sehen. Aber eins nach dem anderen.

Die menschliche Aura (griech. αὔρα, übersetzt: Lufthauch) stellt in einer Reihe von verschiedenen esoterischen Überzeugungen und östlichen Religionen die Manifestation der Seele und des Geistes eines Menschen dar.

Interpretation der Aura

In religiösen und esoterischen Traditionen und Legenden ist Aura das Strahlen um den Kopf und den ganzen Körper eines Menschen. Sie kann als Zeichen einer besonderen mystischen Kraft angesehen werden.

In der mystischen Literatur wird sie als eine strahlende ovale Erscheinung beschrieben, die den gesamten menschlichen Körper umgibt und nur bei übersinnlicher Wahrnehmungsfähigkeit gesehen werden kann. In der bildenden Kunst wird dies als ein Nimbus bzw. eine Aureole dargestellt.

In der Esoterik, Parapsychologie und New Age ist es der Bereich, welcher den menschlichen Körper wie eine Aureole umgibt, und aus mehreren miteinander verbundenen Schichten besteht, die in der Regel in verschiedenen Farben dargestellt werden.

In einigen Fällen werden Wahrnehmungsphänomene, die durch Pathologien hervorgerufen und von synästhetischen Zuständen der Subjekte begleitet werden, als „das Sehen der menschlichen Aura“ interpretiert.

In den Werken der westlichen (katholischen) und östlichen (orthodoxen) christlichen Kunst hat der Heiligenschein (Nimbus) nichts mit der Aura zu tun: im Westen symbolisiert der Nimbus die Belohnung von Oben, die der Heilige für seine Rechtschaffenheit erhält; im Osten ist der Nimbus – ein strahlender Kreis – ein Zeichen der Erleuchtung des heiligen Antlitzes. Es existiert im orthodoxen Christentum die Ansicht, dass der Nimbus auf den Ikonen ein Symbol des Taborlichts sei, das vom Heiligen ausgeht.

Dies sind Definitionen der Aura aus verschiedenen Quellen. Aber wir sind daran interessiert, tiefer zu graben und das Wesentliche zu erfassen.

Das Wesen der Aura

Die Aura entspricht in der russischen Sprache einem Kokon, in dem sich, wie in einem Ei, der menschliche Körper befindet. Die Aura, also der Kokon, bildet sich auf der Grundlage von planetaren Strömen und der vom Menschen ausgehenden Energien. Auch wirken sich der Lebensort des Menschen sowie die Ernährung, die Gedanken und die Umwelt darauf aus. Die Aura ist veränderlich und nicht statisch. Die Farbe der Aura beinhaltet das gesamte Farbspektrum, sofern sich der Mensch in einem guten gesundheitlichen Zustand befindet. Moderne Geräte der Aura-Fotografie dienen gewiss nur der Unterhaltung, denn sie weisen eine völlige Diskrepanz mit der Realität auf.

Die Aura um den Kopf eines Heiligen ist keineswegs eine Aura, wie es verschiedene Internet-Quellen behaupten. Der Nimbus, welcher sich durch das Schöpfen (Aufnehmen) einer großen Energiemenge von den Planeten formt, ist das, was als „Ra“ bezeichnet wird. Das Bild der Heiligen mit einer Aureole um den Kopf stammt aus alten Zeiten, in denen der Heilige keine Kirchenfigur, kein Märtyrer und kein Leidender war, sondern ein Mensch mit besonderen Kenntnissen, die ihm helfen, „Ra“ in kolossalen Mengen zu schöpfen. Dementsprechend wird ein Mensch durch das Besitzen von Vernunft (russ.: razum; hier steckt „Ra“ im Wort) zu einem Heiligen – einem Übermenschen, denn Ra verbindet sich mit der Erde (russ.: zemlja) und dem Verstand. Lesen sie den Artikel „Wie man ein Heiliger wird“.

Das vom Heiligen ausgehende Taborlicht ist eigentlich das Licht von Ra, das der Übermensch durch seine besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben konnte.

Das Taborlicht ist weder das Wesen Gottes noch eine Kreatur, sondern die Energie des Wesens. Die Energie des Wesens ist nicht von dem Wesen getrennt und auch nicht mit ihm verschmolzen. Die Energie des Wesens ist „unschaffbar“ (gilt also nicht als Teil der Schöpfung). Die Energie des Wesens bringt in das Wesen selbst keine Spaltung hinein und verstößt nicht gegen ihre Einfachheit.

Der Begriff „Gottheit“ bezieht sich nicht nur auf das Wesen Gottes, sondern auch auf die Energie, das heißt, die Energie Gottes ist auch Gott selbst. Im Wesen Gottes kann eine Kreatur nicht mitwirken, jedoch aber in seiner Energie.

Unter Gott sollten wir nicht die Ähnlichkeit Gottes verstehen, sprich unsere materielle Substanz bzw. unsere Körperschale, sondern das Ebenbild (russ.: obraz) zu Gott Raz – eine besondere Energie des Lichtspektrums.

Die Struktur der Aura wird in östlichen Philosophien des Hinduismus detaillierter dargestellt. In verschiedenen Schulen des Hinduismus wird von fünf bis sieben „energetischen Hüllen“ bzw. „Körpern“ gesprochen.

Folgende Körper werden am häufigsten hervorgehoben:

  • Ätherkörper (Astralkörper)
  • Emotionalkörper (Welt der Emotionen)
  • Mentalkörper (Gedankenwelt)
  • Kausalkörper (Grund- oder Karmakörper)
  • Buddhakörper (Die Seele)
  • Atmischer Körper (Das Höchste oder das Wahre „Ich“)

Nach Ansicht religiöser östlicher Philosophien führt eine Störung der Integrität oder der Form der „Hüllen“ (Körper) zu Krankheiten. Um diese zu beseitigen, finden Methoden wie Atemübungen, Meditation und sonstige Yogaübungen Anwendung. Wie Sie sehen, ist Hinduismus eine der ältesten Religionen, die hauptsächlich auf dem Wissen religiöser Natur basiert.

Ich sehe die Aura der Menschen und wage es deshalb zu behaupten, dass es in der Aura keine Schichten gibt. Der Kokon besteht aus verschiedenfarbigen Energien, die ständig hin und her schweben.

Der Kokon oder die Aura haben, wie ich oben schrieb, sowohl Schutz- als auch Unterstützungsfunktionen des physischen Körpers – eine Art Energiereserve, welche immer entnommen werden kann, natürlich sofern man weiß, wie es geht.

Ein zusätzliches Leuchten über dem Kopf – der Nimbus, tritt bei denjenigen auf, die Ra schöpfen. Ein weiteres Leuchten unter den Füßen, dafür gibt es übrigens keine Bezeichnung, ebenso wenig wie jemanden, der davon weiß, ist das Schöpfen von der „Schwarzen Sonne“. Der Name wurde von Menschen erfunden, denn es handelt sich um den inneren Kern der Erde, der auch eine Energieladung trägt.

Die Menschen unterschätzen die Wichtigkeit der Aura und deshalb werde ich in den folgenden Artikeln auf dieses Thema zurückkommen.

Wie lernt man, die Aura zu sehen?

Zunächst müssen Sie Ihre eigene Aura spüren, ihre Dichte, ihren Geschmack und ihre Bewegung. Als Nächstes erkennen, dass um eine Person ein lebendiges Feld besteht und beginnen, nicht auf die Person zu schauen, sondern rings um die Person herum, auf das, was sie umgibt. Je weiter Ihre Vernunft entwickelt ist, desto schneller werden Sie die Aura sehen.


Rechtgläubige Mutter, Alena Polyn

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